Pferdeverhaltenstherapie / Feine Kommunikation

Der Begriff Verhaltenstherapie beinhaltet so viel. Doch eigentlich geht es nur darum hinzusehen, zuzuhören und zu verstehen.

 

Bei der Verhaltenstherapie geht es an erster Stelle um das Pferd. Dennoch darf man den wichtigen Aspekt des Verständnisses zwischen Reiter und Pferd nicht vernachlässigen. Als zertifizierte Pferdeverhaltenstherapeutin der Hippologischen Akademie (IIPKW) biete ich hier eine Hilfe als Kommunikator zwischen Ihnen und Ihrem Pferd.

 

 Beispiele für verhaltenstherapeutische Arbeiten:

 

  • Feine Kommunikation und Körpersprache
    • Die kleinen Zeichen erkennen, Situationen richtig einschätzen und frühzeitig erkennen
  • Führtraining, Positionstraining
    • bspw. bei Losstürmen, Umrennen und ähnlichem 
  • Longieren mit dem Pferd statt gegen es 
    • Einen Dialog aufbauen, dem Pferd zuhören und eine freudige Mitarbeit kreieren
  • Vertrauensarbeit, Herdenführung
    • Angst im Gelände, kopflose Reaktionen
  • Verladetraining / Hängertraining
  • Desensibilisierung, bspw. bei Fliegenspray, Schermaschinen etc. 
  • Vorbereitung zur Gelassenheitsprüfung (GHP)
  • Fohlentraining (Imprint-Training) 

Pferde verständigen sich anders als wir Menschen non-verbal. Hier ist es wichtig, dem Pferd verständlich zu machen, dass es gehört und verstanden wird und dass seine Kommunikation nicht unbeantwortet bleibt. Die Voraussetzungen für eine gesunde Partnerschaft liegt in Vertrauen und Respekt - deshalb liegt ein Schwerpunkt meiner Arbeit zudem darin, Ihnen die non-verbale Kommunikationsform Ihres Pferdes näher zu bringen, damit Sie auch in Zukunft die Freude an Ihrem Pferd beibehalten. Die Psychologie des Pferdes spielt hier eine wichtige Rolle! 

Sie lernen, Ihr Pferd zu lesen, bestimmte Verhaltensweisen zu verstehen, die Ursache zu erkennen und an ihr zu arbeiten. Gemeinsam. 

 

Verhaltenstherapie für und mit dem Pferd bedeutet, einen Dialog einzugehen.  

 

Viele unerwünschte Verhaltensweisen im Training, lassen sich auf Schmerzen durch ein fehlerhaftes Gangbild zurückführen. Myofasziale Dysfunktion führt dazu, dass das Pferd seinen Körper nicht mehr verschleißfrei und ermüdungsarm nutzen kann. Dadurch kommt es häufig zu faulen, triebigen Pferden oder auch zu Pferden, die buckeln, wegspringen und nicht zu bremsen sind. Beides sind Zeichen für körperliche Probleme, die durch Körpertherapie wie Physiotherapie und Osteopathie und durch gezieltes Training behoben werden können. 

Therapie und Training können helfen, dem Pferd sein Körperbewusstsein wieder zu geben und sich gesunderhaltend zu tragen. Ein Pferd, das sich in seinem Körper wohl fühlt, ist bewusster und somit sicherer. Es muss nicht erst wegrennen und dann einschätzen, ob es überhaupt nötig war. Ein gesundes Pferd hat die Zeit, Situationen einzuschätzen, bevor es kopflos die Flucht ergreift. 

 

Das Verhalten eines Pferdes spiegelt also häufig körperliches Unwohlsein wider.

 

Bei meiner Therapie betrachte ich immer alle Seiten des Pferdes, um das bestmögliche Ergebnis für Sie und Ihr Pferd zu erzielen. 

 

Sprechen Sie mich auch gerne an, falls Sie Interesse an Workshops zum Thema Pferdeverhalten, Pferdepsychologie, dem Lernverhalten von Pferden oder einem weiteren Teilbereich meiner Arbeit haben. 

Hier geht's zum Kontaktformular

 

Verladetraining

Kontakt:

 

Laura Kupka

 

85395 Wolfersdorf

(+49) 1577 - 620 41 81


Bewegungstherapie für Pferde